In allen Bereichen der Wirtschaft finden mehr oder weniger regelmäßige Schwankungen statt – in der Produktion, bei der Beschäftigung, bei Zinsen und Preisen. Die sich ergebenden Zyklen zeigen nach der allgemeinen Wirtschaftstheorie an, in welcher Phase sich ein Markt gerade befindet. Für die Immobilienwirtschaft heißt das jetzt: Die Hochphase ist vorbei. Eigentlich müsste wieder ein Abschwung einsetzen – tut er aber nicht. Offensichtlich fällt ein Zyklus aus.

Das ist das Ergebnis des aktuellen bulwiengesa-Immobilienindex 2019. Er beschreibt zum 43. Mal in Folge die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland und ist ein wichtiger Gradmesser für Entscheidungen in Immobilienmarkt, Stadtentwicklung und Geldpolitik.

Der bulwiengesa-Immobilienindex weist seit 14 Jahren ein positives Vorzeichen auf. Schon seit 2009 übertrifft das Wachstum des Immobilienindex die Inflation.

Der Wohnungsmarkt bleibt die treibende Kraft im bulwiengesa-Immobilienindex. Der Teilindex Wohnen steigt mit 6,8 Prozent erneut massiv an. Deutliche Zuwächse werden bei den Kaufpreisen von Eigentumswohnungen, Reihenhäusern und Grundstücken in vielen Städten registriert. Obwohl die Kaufpreise stärker als die Mieten steigen, könne von flächendeckenden Überhitzungen aber nicht die Rede sein. Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten stützen nach wie vor die aktuelle Entwicklung.

Gestützt wird der Immobilienmarkt unter anderem durch einen stabilen Arbeitsmarkt. Zudem wird die positivere Bevölkerungsentwicklung der Städte gegenüber dem ländlichen Raum auch künftig für anhaltende Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsstätten in den Zentren sorgen. Eine kurzfristige Ausweitung des Immobilienangebots wird durch den Mangel an Arbeitskräften, Grundstücken und mittelfristig durch Versorgungsengpässe begrenzt. Begünstigt wird der Immobilienmarkt weiterhin zu allererst von der expansiven Geldpolitik.

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